Evaluation der Umsetzung und Wirkung von Ich kann kochen!

Um die Qualität weiter zu steigern und die Wirkung von Ich kann kochen! zu erfassen, wird die Initiative umfassend extern evaluiert. Ziel der wissenschaftlichen Evaluation ist es, Stärken, Schwächen und Gelingensfaktoren in der Umsetzung und Wirkung von Ich kann kochen! zu identifizieren. Auf dieser Grundlage sollen Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Fortbildungen, der Bildungsmaterialien sowie der TrainerInnenschulung entwickelt werden.

Besondere Herausforderungen sind dabei die verschiedenen Wirkungsstufen (Multiplikatorensystem) und die Heterogenität der Zielgruppen von Ich kann kochen! in Kitas, Schulen und an außerschulischen Lernorten. Die Sarah Wiener Stiftung und die BARMER haben sich daher für eine externe Begleitung mit einem interdisziplinären und multimethodalen Konzept entschieden. Dazu konnten zwei Evaluationsteams mit WissenschaftlerInnen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd und der Friedrich-Schiller-Universität Jena gewonnen werden. Sie beleuchten die Initiative aus den fachlichen Perspektiven der Ernährungswissenschaft und der Gesundheitspsychologie sowie der Lehr-Lernforschung. 

Die Perspektive der Ernährungswissenschaft und Gesundheitspsychologie

Aus der Perspektive der Ernährungswissenschaft und Gesundheitspsychologie werden die inhaltlichen Aspekte in Bezug auf Ernährung, Ernährungsbildung und Gesundheit ausgewertet. Auch die Umsetzung und Wirkung bei Kindern und anderen relevanten Gruppen in den Einrichtungen (z.B. Einrichtungsleitungen und Eltern) wird bewertet und weiterentwickelt. Im Fokus der Evaluation stehen hier die Zielgruppen der TrainerInnen, GenussbotschafterInnen und Kinder. 


Beteiligte ExpertInnen der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd sind Prof. Dr. Petra Lührmann und Renán A. Oliva Guzmán, M. Sc. (Ernährungswissenschaft) und  Prof. Dr. Birte Dohnke und Ines Schröder M. Sc. (Gesundheitspsychologie). 

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Perspektive der Lehr-Lernforschung

Die EvaluatorInnen vom Lehrstuhl für Schulpädagogik und Unterrichtsforschung der Universität Jena befassen sich mit den Rahmenbedingungen des Lernens in der Ich kann kochen!-Fortbildung sowie mit relevanten Faktoren des Transfers in die Einrichtungen und auf die Kinder. Entscheidend für den Erfolg einer Fortbildung sind demnach nicht nur die Inhalte, sondern auch der konzeptionelle Rahmen, in dem sie vermittelt werden. Darüber hinaus stellen die Aufbereitung der Lernmaterialien und Wirkfaktoren nachhaltigen Lernens relevante Erfolgsvoraussetzungen dar. 


Beteiligte ExpertInnen der Universität Jena sind Prof. Dr. Alexander Gröschner, Richard Klöden und Dipl. Psych. Swantje Tannert.

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Erste Ergebnisse der Evaluation

Die wissenschaftliche Evaluation umfasst in der ersten Projektphase einen Zeitraum von drei Jahren von 2017 bis 2020. Der Abschlussbericht wird voraussichtlich im dritten Quartal 2020 vorliegen. Ein erster Zwischenbericht der externen wissenschaftlichen Begleitung wurde von den Evaluationsteams im August 2018 vorgelegt. 

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