QuerdenkerInnen im Einsatz

  • Kooperationspartner: FRÖBEL e.V., Deutschlands größter überregionaler freigemeinnütziger Träger von Kindertageseinrichtungen
  • Einrichtungen: 190 mit 17.000 betreuten Kindern
  • Teilnehmende FRÖBEL-Lab: 22 pädagogische Fachkräfte und Köche aus ganz Deutschland
  • Zeitraum: 1,5 Jahre ab Mai 2019
  • Themenschwerpunkt: „Mahlzeiten und Ernährung in der Kita – Bildungsmomente gemeinsam gestalten“

Das gemeinsame Essen in der Kita – ob Frühstück, Mittag oder Vesper – ist ein täglich wiederkehrender Moment im Kindergartenalltag. Die Mahlzeiten sind fester Bestandteil des Tagesablaufs in jeder Kita und bieten damit viele Möglichkeiten für die Gestaltung von gelungenen Bildungsmomenten.  Um die praktische Ernährungsbildung in der Kita in ihren unterschiedlichen Facetten zu erfassen und neu zu betrachten, organisierten FRÖBEL und Ich kann Kochen! im Mai 2019 eine gemeinsame Lab-Woche zum Thema. Hinter dem Lab (engl. Laboratory = Labor) versteckt sich ein besonderes Fortbildungsformat bei FRÖBEL: In kurzer Zeit werden die Teilnehmenden mit vielen unterschiedlichen Inputs konfrontiert und so dazu inspiriert, neue innovative und kreative Wege für die eigene Praxis zu entwickeln und umzusetzen.  

In dieser Woche sind ganz viele tolle Beispiele entstanden, wie Ernährungsbildung umgesetzt werden kann

Gerrit Bornemann, Projektleitung Ich kann kochen!

So war's beim FRÖBEL-Lab

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Beim FRÖBEL-Lab werden die teilnehmenden 22 pädagogischen Fachkräfte über einen Zeitraum von 1,5 Jahren zu MultiplikatorInnen „Mahlzeiten und Ernährung“ ausgebildet und bauen ihre Kitas im Laufe der Projektzeit zu Modelleinrichtungen auf. Sie haben die Möglichkeit, das Thema Mahlzeiten und Ernährung in ihrer Kindertageseinrichtung neu- und querzudenken und so Vorbilder für andere zu schaffen.

Das Lab gibt die Gelegenheit, intensiv zusammenzuarbeiten und sich einem Themenkomplex frei zu widmen

Jule Marx, Leitung Pädagogik und Qualitätsentwicklung bei FRÖBEL

Direkt nach der Lab-Woche starteten die pädagogischen Fachkräfte und Köche in eine erste Praxisphase. Um die Wirkung dieses Fortbildungsformates zu messen, werden die Lab-Teilnehmenden zu verschiedenen Zeitpunkten mittels Fragenbogen und über kurze Interviews um eine Einschätzung gebeten. Die erste Befragung fand direkt im Anschluss an die Lab-Woche statt, weitere folgen.  

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Noch mehr Beispiele aus der Praxis...

Vom Schulgarten auf den Teller

Die Freude am Entdecken von Lebensmitteln wecken, aufs Schmecken und Experimentieren neugierig machen  – das steht für Annekathrin Hinrichs und Silke Brunner bei ihrer wöchentlichen Küchenkinder-AG im Vordergrund.

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Warum gibt’s keine Erdbeeren im Winter?

Kindern bewusst zu machen, dass ihr Essen nicht fertig auf den Tellern landet – dieser Gedanke motiviert Genussbotschafterin Madeleine Plath von der Kindertagesstätte der Evangelischen Gemeinde Mariendorf-Ost in Berlin.

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Ernährungsbildung in allen Ecken

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Kochen in der Ganztagsschule

In der Sonnenfeldschule in saarländischen Homburg heißt es jeden Dienstagnachmittag: Löffel raus, es wird gekocht! Dann steht die Koch- und Back-AG von Genussbotschafterin Magdalena Beilstein auf dem Stundenplan.

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